Einführung in WordPress: Customizer, Editor, Menüs

So lernst du die ersten Schritte zur Individualisierung, Content-Erstellung und Optimierung mit dem besten CMS der Welt.

Der Start mit unserem WordPress Theme und Website-Baukasten ist ganz einfach. Nach dem Login in deine Seite, der du in der Regel durch deine URL mit einem /wp-admin aufrufst, gelangst du ins Dashboard. Nun folgst du folgendem Video oder nachfolgender Text-Anleitung.

Individualisierung

Dort wechselt du zunächst in den Design > Customizer, um Farben, Typografie, Logos und ein paar weitere Individualisierungen einzustellen.

Da der WordPress Customizer im Vorschaubereich rechts noch nicht alle Anpassungen, die du vornimmst, fehlerfrei darstellen kann, öffnest du deine Seite am besten noch in einem zweiten Browser-Tab. Nach dem Klick auf „Veröffentlichen“ im Customizer kannst du die Seite im zweiten Tab neu laden und die Änderungen überprüfen. Stellst du fest, das eine Einstellung oder Darstellung nicht passt, ändere einfach den entsprechenden Bereich. Um den Customizer zu verlassen, klickst du auf das Schließen-Symbol oben links.

Seitenbearbeitung

Wechsel dann zu den Seiten und bearbeite eine bestehende oder erstelle eine neue Seite.

Füge im Inhalt dein erstes Element hinzu, indem du im zentralen Inhaltsbereich auf das Plus-Zeichen klickst. So ein Element bezeichnet man bei WordPress als Block. Du kannst alternativ auch einfach anfangen zu schreiben.

Es gibt neben den meistgenutzten Elementen auch noch zusätzliche Blöcke, die WordPress nicht nativ inkludiert hat und die über unser Setup kommen. Dazu gehören:

  • Row Layout: Eine Reihe oder ein Bereich mit umfangreicheren Einstellungen, wie z.B. ungleicher Spaltenaufteilung mit Hintergrund-Bild
  • Icon
  • Advanced Button, bspw. mit Icon
  • Spacer/ Divider
  • Advanced Heading
  • Tabs
  • Info Box
  • Accordion
  • Icon List

Zum Speichern deiner Anpassungen klickst du rechts oben auf Aktualisieren. Willst du nicht speichern, lädst du über deinen Browser die Seite einfach neu oder öffnest einen anderen Menüpunkt. Zur Bearbeitung des Menüs später mehr.

Blogbeiträge

Die Bearbeitung der Blogbeiträge ist sehr ähnlich wie die der Seiten, nur dass du in der rechten Spalte im Tab Dokument noch Kategorien und Schlagwörter definieren kannst:

  • Kategorien stellen einen thematischen Rahmen dar (ich habe für diesen Beitrag bspw. die Kategorie „WordPress“ definiert)
  • Schlagwörter können Teile des Kontext oder die Art des Inhalts abbilden (z.B. „Anleitung“)

Beide sollten nicht länger als zwei Wörter sein. Im Zweifel lässt du die Schlagwörter erstmal raus, denn viele Seitenbetreiber tendieren dazu, diese inflationär zu nutzen und das wirkt sich negativ auf eine erfolgreiche SEO aus.

Die Schlagwörter sind übrigens nicht zu verwechseln mit SEO-Keywords. Letztere definierst du über das Meta-Menü ganz oben – wir haben dir das unter dem nachfolgenden Punkt zur Arbeitsweise erklärt.

Arbeitsweise

Stelle dir bei jedem Inhalt, den du anlegst, zunächst die Frage nach dem Thema. Öffne dazu ganz oben das „Meta“-Menü und gib dein Thema in der Keyword-Suche ein. Diese ist mit Google gekoppelt und schlägt dir gängige Schreibweisen vor. Definiere so 1-3 Keywords für jede Seite und baue diese dann in den Metadaten und im Inhalt ein.

Tobe dich dann inhaltlich aus und lege erstmal nur Wert darauf, deine Texte grob zusammenzustellen.

Im oberen Bereich jeder Seite sollten die Inhalte kurz, knackig und medial sein (z.B. durch Grafiken, Fotos, Videos). Je weiter nach unten man scrollt, desto mehr (weiterführende) Informationen solltest du bieten.

Wenn du noch keine finalen Bilder hast, setze eigene Platzhalter ein. Erst wenn deine Inhalte grob zusammengestellt sind, solltest du sie einem Lektorat unterziehen und fein schleißen. Gerne hilft dir unser Support dabei.

Wenn du deine Texte und Grafiken fertiggestellt hast, kannst du sie durch unsere CSS-Hacks ausrichten und animieren.

Um deine Menüs anzupassen wechselst du unter Design in die Menüanpassung. Dort kannst du in der Spalte „Menüpunkte hinzufügen“ Seiten, Beiträge oder auch individuelle Links auswählen und demjenigen Menü, welches du oben unter „Wähle ein Menü zum Bearbeiten“ ausgewählt hast, hinzufügen.

Um eine optimale Nutzerfreundlichkeit zu erreichen empfehlen wir dir, dass deine Menüpunkte möglichst nur ein Wort lang und sofort verständlich sind. Da eine Website sofort und intuitiv richtig verstanden werden muss, sind hier keine kreativen Experimente empfehlenswert.

Mit individuellen Links kannst du auch sog. HTML-Anker – auch bekannt als Sprungmarken oder Ankerlinks – ansteuern und so innerhalb einer Seite navigieren. Dazu musst du zunächst in einer Seite oder einem Beitrag eine Überschrift oder einen Bereich (sog. „Row“) anklicken und definierst den HTML-Anker in Kleinbuchstaben, ohne Leer- und Sonderzeichen sowie ohne Umlaute:

Diesen HTML-Anker legst du dann mit einer Raute davor als individuellen Link im Menü an. In diesem Beispiel wäre das dann #menues.